Asus Eee PC 900A-WF
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Das Asus Eee PC 900A-WF ist ein Netbook, welches für wenig Geld einiges zu bieten hat. Letztendlich verfügt es über die selbe Hardware wie der Eee PC 901, unterscheidet sich jedoch in einzelnen Punkten. In seinem Inneren werkelt ein Intel Atom 270, welcher mit 1,6 Ghz getaktet ist. Der Prozessor liefert somit genug Leistung um viele unterschiedliche Anwendungen laufen lassen zu können und dennoch stromsparend zu sein. Für die Grafikdarstellung ist ein Intelgrafikchipsatz zuständig. Dieser reicht für die meisten Arbeiten aus, kommt jedoch auch mit älteren Spielen zurecht. Das Display hat eine Größe von 8,9 Zoll und verfügt über eine Auflösung von 1024 x 600. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass das Netbook besonders günstig ist und es kaum Probleme mit Viren gibt. Der Arbeitsspeicher ist einen Gb groß und somit ausreichend für die meisten Anwendungen. Die integrierte Kamera bietet die Möglichkeit der Videotelefonie an und ermöglicht es auch so unterwegs mit seiner Familie in Kontakt zu bleiben. Die Schnittstellen des Asus Eee PC 900A-WF sind recht vielseitig und reichen von den USB Anschlüssen hin bis zu einem VGA Anschluss. Das Netbook bringt insgesamt ein Gewicht von 900 Gramm auf die Waage und gehört damit zu den leichtesten Netbooks die es gibt.
- Zielgruppe: Der Eee PC richtet sich an Schüler und Studenten sowie als Zweit- oder Drittgerät an alle PC User
- Besonderheiten: Intel Atom Prozessor, WLAN, 0.3 MP Webcam, SD/MMC-Slot, 3 USB-Schnittstellen, 8GB SSD Flashspeicher
- Lieferumfang: EeePC 900A, Strom-Kabel, Support DVD, Handbuch, Quick Start Guide, Garantielkarte, Schutztasche
- Software (vorinstalliert): Xandros Linux
- Herstellergarantie: 2 Jahre inklusive Pick-Up & Return Service
Das bisher beste Netbook |
| Review Date: August 31, 2008 |
| Reviewer: H. Groeschl, |
| Ich habe den Eee 900A zwar erst kurze Zeit, allerdings fällt mein Fazit durchweg positiv aus.
Bereits im Vorfeld habe ich mich intensiv mit der Materie beschäftigt, da es mein erstes Netbook werden sollte. Einige Seiten betitelten das 900A als das beste bisher erschienene Netbook überhaupt, während andere Seiten den langsamen SSD bemängelten und den Akku nur als Notlösung gegenüber dem 901 beschrieben. Wieso 4 Stunden realer Betrieb als Notlösung bezeichnet werden, ist mir allerdings immer noch ein Rätsel (größere Laufzeit als die meisten anderen Netbooks). Zudem sollte die Kamera mit 0,3 Mpixel schlecht sein, doch der erste Kommentar meiner Freundin war : "Wow, macht die schöne Videos".. und das konstant mit 30 fps. Nachdem ich mir die vorinstallierte Linux Version Xandros näher angeschaut hatte, musste ich feststellen, dass sie für Linux Neulinge echt Top ist, aber meine Bedürfnisse nicht befriedigt. Die Eee Edition von Ubuntu ist dagegen erste Sahne und nach ein paar Recherchen im Internet läuft mittlerweile auch jedes Device. Nur beim Installieren aufpassen, denn sobald man den USB Stick nach der Installation zieht, stimmen die Einträge im Grub nicht mehr :) Um noch weitere positive Merkmale zu nennen: DivX Filme laufen perfekt, Youtube ohne ruckeln und das surfen ist pfeilschnell. Die SSD ist so schnell, das ich in Linux keine Verzögerungen feststellen kann. (Nur das Installieren von Programmen dauert etwas länger) Bei der Verwendung von XP sollte man sie mit FAT32 formatieren, damit man gut arbeiten kann. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber doch. Und zwar muss man sich an die Tastatur erst gewöhnen. Am Anfang hat sie bei mir einige Zeichen verschluckt; nur wenn man mit einem bestimmten Druckpunkt die Tasten benutzt, funktioniert sie zufriedenstellend. Das Touchpad ist m.E. wie bei jedem anderen Notebook auch. Das Display ist zwar nicht strahlend hell, aber in der Maximalstufe ausreichend. Es soll Mods geben, um die Helligkeit zu erhöhen; allerdings rät Asus davon ab. Was zudem wunderbar funktioniert ist die Erweiterung der 8 GB SSD durch SDHC Karten. Kann ich nur empfehlen! Ich möchte zum Schluss noch anmerken, dass für mich nur das 900A in Frage gekommen ist, da knapp 300 Euro die absolute Schmerzgrenze für ein Netbook sind. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden :) Viel Spaß mit Eurem 900A; von mir gibt es eine Empfehlung. |
Kleinstes und leistungsfähiges Netbook zum kleinen Preis |
| Review Date: September 23, 2008 |
| Reviewer: Shiro, Berlin |
| Nachdem ich schon vorher gute Erfahrungen mit dem Eee-PC sammeln konnte, habe ich mich für den 900A mit Linux entschieden und den Kauf nicht bereut.
Die wohl wichtigste Frage die alle beschäftigt die sich für den 900A interessieren und gerne mit XP betreiben würden: - Wie schnell ist die interne 8GB MLC SSD im Vergleich zu der 4GB SLC SSD vom Vorgängermodell. Die Antwort ist ganz einfach: Mit einer Fat32, statt NTSF Formation kommt Windows XP fantastisch klar und es navigiert und operiert sich fast wie ein großer PC. Fast deshalb, da man bei manchen speicherintensiven Anwendungen schon eine kleine Verzögerung merkt. Im normalen Officebetrieb mit Internet, Word, Excel etc. ist dies jedoch nicht zu spüren und der kleine 900A spielt seine Mobilität vollkommen aus. Technisch ist der 900A ein 901 im Gehäuse/Kleid eines 900, deshalb auch der anderspolige Akku-Anschluss am Mainboard. Preismäßig macht das allerdings einen Unterschied von fast 100 Euro (wobei hier schon ca. 50 Euro für die XP-Lizenz abfallen) Hier aber nochmal alle PROs zusammengefasst: - kleinstes, leichtestes und leistungsfähigstes Netbook auf dem Markt - fantastischer Blickwinkel von allen Richtungen auf den kleinen matten Bildschirm - Intel Atom CPU mit Hyperthreating, über Windows ganz einfach hoch und runtertaktbar - sehr sehr leister Gehäuselüfter, der mit der 45nm Atom-CPU und sehr guten TDP Werten kaum läuft. - Komplett und sehr einfach Aufrüstbar mit 2GB Arbeitsspeicher, oder entsprechend schneller internen SSD Festplatte als schnelle SLC oder Standard MLC. - Sehr gutes Touchpad und Mousebuttons - Auf der 8GB SSD passt Windows XP mit Service Pack 3 und diversen Anpassung sehr viel besser als auf der 4GB SSD von der 700, 900, 901 Serie, da Laufwerkkomprimierung hier nicht notwendig ist und das System entsprechend runder läuft. - Größere Programme wie Photoshop, Lotus Notes etc. können auf auf externer SD-Karte installiert werden und ohne Probleme gestartet werden, um so die SSD zu entlasten. - Akkulaufzeit bei normalen Betrieb ca. 3,5 bis 4 Stunden. Contra: - Akkus nicht kompatibel mit 901, 900, 700 Serie - minderwertige Tastatur (Krankheit aller Eee-PCs) Von meiner Seite aus ist der 900A somit ein kleiner Geheimtip auf den Netbookmarkt, denn für so wenig Geld bekommt man momentan nirgends mehr Gegenwert geboten. |
Das Netbook das mich 100%ig überzeugt hat |
| Review Date: September 1, 2008 |
| Reviewer: Mega Censor, München |
| Warum ist dieser EEE PC so genial?
Der Preis ist unschlagbar günstig, trotzdem bekommt man einen mobilen Alleskönner. Natürlich ist die Festplatte mit 8GB eng bemessen, reicht aber völlig aus. Ein installiertes XP benötigt etwa 800MB, Linux etwas mehr, wobei es natürlich stark auf die mitinstallierten Pakete ankommt. "EEE Ubuntu" nimmt sich jedoch etwa 1 GB. Ram und Grafik lassen keine Wünsche offen, der EEE bietet höchste Mobilität. In Sachen Office ist der EEE ebenfalls Spitze: 2007 Professional kostet etwas mehr als 1GB Speicher, es lässt sich aber sehr gut damit arbeiten. Festplatte: Es muss für Windows unbedingt das FAT32 Speicherformat gewählt werden, NTFS ist sehr langsam und belastet den Speicher unnötig. Zudem ist die Systemwiederherstellung und die Auslagerungsdatei auszuschalten. Damit ist XP schlank und trotzdem sehr schnell. Der Asus OS Cleaner, der mitgeliefert wird, löscht regelmäßig Windows Temp Ordner inklusive der heruntergeladenen Updates, die sonst (typisch Windows) ungenutzt im Windowsordner verbleiben würden. Ich habe die meisten PC Spiele direkt auf die SD Speicherkarte installiert (das heißt, mountbares CD Image für DaemonTools und Installation erfolgt auf denselben Datenträger: SD Karte) um die C: Festplatte zu schonen, leider dauert die Installation dann lange, 30 Minuten für die meisten Spiele, es läuft dann aber einwandtfrei. Unter dem Stichwort "portable apps" findet man dazu im Internet auch eine ganze Reihe Anleitungen, wie man (natürlich auch völlig legal) seine bevorzugten Arbeitsprogramme völlig auf Speicherkarte und USB Stick belassen, ausführen kann - ohne Installation auf C:. Display: 1024 x 600 kann sich sehen lassen. Auch der EEE 1000 hat keine höhere Auflösung, nur ein physikalisch größeres Display. Also: verschenkte Chance, denn damit ist der EEE 1000 nur unnötig größer und schwerer. Nur bei manchen Spielen wünscht man sich eine 5:4 Auflösung, konkret 1024*768, denn so muss man vieles auf 800*600 spielen. Dabei kann gewählt werden, ob das Bild gestreckt und interpoliert wird (was recht gut funktioniert), oder unverzerrt mit schwarzen Balken auf den Seiten (sieht dann aus wie beim EEE701). Den "Biergartentest" (arbeiten im Freien) besteht der EEE ohne Probleme, in der prallen Sommersonne wird es jedoch schwierig, und es ist ein wenig Schatten ratsam (auch weil sich das schwarze Gehäuse in der Sonne natürlich stark erhitzt). Leider wird die Helligkeit des Displays künstlich stark begrenzt. Ärgerlich: nach dem Hochfahren ist der EEE etwa 1 Sekunde lang deutlich heller, geht dann aber etwa 20% zurück, was dann auch die maximale Helligkeit darstellt. Asus bevormundet den User hier unnötig wohl aus Gründen der Akkulaufzeit, was im Internet auch von mehreren Usern beklagt wird. Man kann auf eigene Gefahr Tools wie "eeectl" benutzen und wesentlich hellere Einstellungen vornehmen. Zum Vergleich, die höchste Helligkeitsstufe die Asus erlaubt, ist laut eeectl Analyse nur 48% der maximal möglichen Display-Helligkeit. Ich halte bis zu 60-70% noch für völlig ungefährlich, es macht aber einen deutlichen Unterschied. Trotzdem, verwenden Sie das bitte auf eigene Gefahr. Akku: 3-4 Stunden sind voll ok. Natürlich wären 6+ Stunden das non plus ultra, aber die momentane Laufzeit ist voll ok, der 4 Zellen Akku lädt zügig und die Ladestandsanzeige geht anders als beim EEE 901 in 1% Schritten! Man sieht also sehr genau, wie lange man noch hat. Auch eine minutengenaue Restlaufzeit-Abschätzung beherrscht das kleine Netbook. Insofern, ein Fortschritt gegenüber dem 901 und 1000, die dieses Feature NICHT beherrschen. Leider hat der 900A allerdings auch einen anderen Akku Anschluss auf der Rückseite, weswegen keine Austauschakkus von anderen EEE PCs, die untereinander kompatibel sind, benutzt werden können. Auch von Fremdherstellern sind noch keine Akkus verfügbar. Es ist anzunehmen, dass der 900A eine neue Ladeautomatik besitzt. Arbeitsgeschwindigkeit: Windows XP prof. SP3 habe ich mittels einer 1 GB SD Karte installiert, was schnell und einfach ging. Mit dem Tool "USB MultiBoot" (v2) lässt sich hierzu ein XP Installations-Datenträger auf fast JEDEM beliebigen Medium erzeugen (USB Stick oder SD Karte bieten sich an). Am besten integriert man vorher das aktuelle Servicepack in die XP CD nach dem Schema: -"Servicepack" integrate: "Windows CD", oder mit dem Tool nLite, mit dem sich die XP CD vorher auch noch entrümpeln und konfigurieren lässt (zB autom. CD-Key Eingabe im Setup, Themes). Bei mir ist die so entstandene SD Karte nur mit etwa 450 MB an Daten beschrieben worden! Die Arbeitsgeschwindigkeit ist extrem flüssig, man kann sich wahrlich nicht beschweren. Leider ist es aber eben ein Atom SingleCore, sodass der Fluss schnell ins Stocken gerät, wenn man mehr als 1-2 Tasks bedient. Auch wenn der CPU Hyperthreading-fähig ist, aber davon merkt man im Alltag wenig. Im Leerlauf taktet sich der Atom herunter auf 800 MHZ, unter Last wieder hoch auf 1,6 Ghz, sofern man die Super Hybrid Engine von Asus installiert hat. Leider besitzt die "SHE" auf dem 900A einen Software Bug: Das Icon in der Taskleiste wird nicht angezeigt. Damit ist nur der beschriebene AutoMode möglich, aber kein manuelles Umschalten zwischen HighPerformance und PowerSaving Mode möglich. Ich denke aber, da wird Asus noch nachbessern. "Notebook-Funktionen": Gut aber unter XP unvollständig. Unter Xandros Linux besteht wie eben beschrieben die Möglichkeit, ein Powerprofil mit 3 Performance Einstellungen und einer Auto-Funktion zu wählen. Die langsamste Option "PowerSaving" ist nur für Office und Web-Betrieb geeignet, zB Filme flüssig wiederzugeben ist unmöglich. Auf HighPerformance geht das dann aber ohne Probleme, SuperPerformance wäre dann noch einen Tick schneller. Die Akkulaufzeit unter XP scheint fast ein wenig länger als unter Linux, jedoch mindestens gleich lange. Die Lautsprecher sind akzeptabel. Der eingebaute SD Card Reader erkannte meine schon etwas ältere 8GB SD Karte problemlos, die mein USB Kartenleser garnicht lesen kann. Also ist davon auszugehen, dass der EEE PC voll mit dem SD Standard 2.0 ("HighCapacity", 4GB, bzw. 8GB und mehr) umgehen kann, also Karten bis 64GB und mehr lesen kann. Maximal ist glaube ich momentan 16 GB erhältlich. So kann man die "Festplatten-Kapazität" also relativ leicht auf dann 24GB erhöhen (8+16). Leider ist die Tastatur etwas klein, wobei sie allerdings die maximale Größe völlig ausnutzt und auch ideal angeordnet ist. Wirklich störend ist aber, dass sie manchmal beim tippen Buchstaben verschluckt, und man auch das Gefühl hat, dass sie nicht besonders viele Tastendrucke auf einmal erkennt, schnelles 10-Finger Schreiben ist damit bisweilen schwierig. Prädikat: mangelhaft. Verarbeitung: befriedigend. Unter der Tastatur sieht man links unter der Leertaste ein wenig Silberfolie (wohl zur Wärmeleitung/Isolation) hervorglitzern. Diese habe ich mit einem schwarzen Folienstift nachgefärbt, damit sie unsichtbar wird, trotzdem bleibt es ärgerlich. Die Tasten der Tastatur lassen sich nur sehr vorsichtig herausnehmen ohne sie zu beschädigen. Man bricht sie dazu seitlich, gerade heraus. Der Akku sitzt fest, wackelt nur minimal. Die Tastatur und das Gehäuse sind sehr stabil. Zubehör ist umfangreich. Windows XP treiber CD, und eine Linux Xandros DVD, mit einem Festplatten Image, die den EEE wieder auf den Auslieferungszustand zurücksetzt. Es liegt eine relativ hochwertige und schöne Neopren-Tasche bei. Arbeiten mit dem EEE900A: sehr angenehm. Der Lüfter dreht fast nie, ist auch ansonsten sehr angenehm leise und das Diplay ist ausreichend hell um auch bei moderatem Sonnenschein draußen zu arbeiten. Das Netbook ist wie versprochen leichter als eine Flasche Wasser und sehr sehr handlich. Steckt man einen DVB-T Stick an, hat man einen mobilen Fernseher. Spielen auf dem EEE: Folgende Spiele habe ich bisher getestet (mountbares Image mit DaemonTools und Installation auf Speicherkarte): - Baphomets Fluch 1-3: flüssig - Monkey Island 3+4: flüssig - Syberia 1+2: flüssig - Battlefield 1942: (640*480, mittlere Details) flüssig, (800*600, hohe Details) akzeptabel - Ballistics: flüssig - Anno 1602: flüssig (geringe Auflösung von 800*600 stört aber) - Starcraft: flüssig Ich hatte noch nie ein echtes Notebook, nur immer stationäre Desktop PCs, denn Notebooks sind in meinen Augen immer noch relativ langsam und schlecht aufzurüsten, außerdem zu schwer und der Akku hält nicht lange. Mein PDA-Handy mit immerhin 640x480 hat sich über die Jahre auch nicht als ideale Lösung herausgestellt, noch dazu war er doppelt so teuer wie dieser EEE PC! Ich glaube, dass die Ära der Netbooks sehr viel für die Mobilität der Menschen getan hat und ich bin überglücklich mit dem EEE 900A. Den Preis kann man mehr oder weniger aus der Portokasse zahlen, aber man bekommt einen vollwertigen PC. Sicher wird die Zukunft DualCore Netbooks mit größeren Festplatten bringen, aber bis dahin bin ich mit dem EEE 900A mehr als zufrieden! Und auch dann, werde ich ihn behalten. Ob der 900A dem 901 und 1000 vorzuziehen ist, mag ich an dieser Stelle nicht bewerten, das muss jeder für sich selbst entscheiden, die größere Tastatur des 1000 und der 6 Zellen Akku des 901 sind aber gute Argumente. |
Ein Netbook - kein Notebook |
| Review Date: April 16, 2009 |
| Reviewer: Der Steps, |
| Zunächst mal: Wer auf der Suche nach einem vollwertigen Notebook oder gar einem Desktop-Ersatz ist, der sollte sich wohl lieber woanders umsehen, denn hierbei handelt es sich eindeutig um ein Netbook.
Ich habe längere Zeit so genannte Netbooks verglichen und sie mir im Detail angesehen, mich aber letztendlich für dieses hier entschieden, da es für mich eines der wenigen "echten" Netbooks ist. "Echt" deshalb, weil es sich hier um ein wirklich kleines und leichtes Gerät mit einer SSD handelt, nicht um diese mittlerweile weit verbreiteten Pseudo-Netbooks, die versuchen, Notebooks zu sein - aber weder das eine noch das andere wirklich sind. Als das Paket ankam (exzellente Liefergeschwindigkeit, danke Amazon!), war ich schon ein wenig nervös, da ich dieses Netbook noch nie "live" gesehen hatte. Diese Nervosität verflog jedoch innerhalb der ersten zwei Sekunden nach dem Auspacken. Ich bin eigentlich kein Fan von Klavierlack-Optik, aber hier stört sie keineswegs, da sie lediglich auf der Bildschirm-Klappen-Oberseite zu finden ist - dort sieht man sie entsprechend während des Betriebs nicht. Das Asus 900A sieht sehr edel aus, muss ich sagen, gefällt mir sehr gut. Eine kleine (na ja, so klein auch nicht) Enttäuschung ist das mitgelieferte Betriebssystem. Das Xandros ist eben auf Einsteiger zugeschnitten, aber für jeden, der schon einmal mit anderen Distributionen gearbeitet hat, recht enttäuschend. Besonders die Tatsache, dass hier ein Windows-XP-Look-And-Feel eingebaut wurde, ist für mich persönlich absolut nicht nachvollziehbar. Allerdings kann man mit wenig Aufwand beispielsweise den Ubuntu Netbook Remix aufspielen (beispielsweise über bootfähigen USB-Stick, ein wenig Recherche ist aber notwendig) - damit bin ich sehr, sehr zufrieden. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind die Mini-Tasten (klar, das Gerät ist angenehm klein). Anfangs vertippt man sich noch recht häufig, das legt sich aber schnell wieder. Besonders gern verwechseln meine Finger die Tasten Enter und Shift (rechts), da die Enter-Taste aussieht, wie die Shift-Taste normaler Tastaturen und die Shift-Taste eher wie eine "normale" Taste. Aus irgendeinem Grund verwechsle ich auch immer die 1 und die 2... Ansonsten lässt sich mit der durchaus kleinen Tastatur aber recht gut tippen, manche Tasten reagieren nicht immer perfekt, aber das kann man leicht verschmerzen - wer viel schreiben will, wird im Netbook-Sektor m.E. ohnehin nicht sonderlich glücklich werden. Ich würde auf jeden Fall den Kauf einer SDHC-Karte von 16GB empfehlen, da die 8GB SSD schnell an ihre Grenzen kommen dürfte, je nachdem, was man so anstellt/installiert. Der WLAN-Empfang ist tadellos, die Webcam für kleinere Videos super geeignet (natürlich nicht das beste Gerät der Welt), auch der Sound ist in Ordnung. Die Akkulaufzeit ist super, gemessen habe ich sie noch nie, aber einige Stunden Surfen und ein bisschen tippen sind schon drin. Die Display-Helligkeit runterschrauben und WLAN abschalten, wenn man es nicht braucht - das verlängert die Laufzeit natürlich weiter. Draußen ist das Display allerdings sehr schwer lesbar... Also, nochmal in Kurzform: PRO + Leicht (< 1 kg) + Schick + Lange Akkulaufzeit + Gute Ausstattung + Mitgelieferte Tasche ist super! CONTRA - Display draußen schlecht lesbar - Xandros muss runter NEUTRAL * Kleine Tasten (hey, das ist ein Netbook) * Knackende Maustasten * wird recht warm, aber nicht heiß * Nur 8GB SSD, aber durch SDHC erweiterbar Fazit Wer ein Netbook haben will, der ist hier genau richtig - der immer-und-überall-dabei-Computer! Daumen hoch, 5 Sterne! |
Super Gerät, super Software - besser als Acer Inspire One |
| Review Date: September 9, 2008 |
| Reviewer: Brandstätter Markus, |
| Ich hab ihn mir grad bestellen lassen und bin rundum zufrieden. Vor allem das Betriebssystem und die Software ist super. Im Gegensatz zum Acer Aspire One werden hier "Standard"-Open Source Produkte eingesetzt z.B. Amarok als Musikplayer (bei Acer ists eine Eigenprogrammierung die nicht Open Source ist und einen sehr geringen Funktionsumfang hat), Thunderbird für Email (Acer wieder Extra), Picasa für Fotoverwaltung ... Die grafische Oberfläche des Betriebssystems ist perfekt für die kleine Auflösung konzipiert (ganz im Gegenteil zu Windows), die Bootdauer ist kurz und die Vorteile von Linux (virenfrei surfen, stabiles System, weniger Ressourcen, offene Software, ...) können bestens ausgenutzt werden. Der Nachteil, dass es nicht jede Windowssoftware für Linux gibt hält sich bei dem für "daily work" konzipierten Netbook in Grenzen - für Notfälle gibts ja immer noch WINE :)
Kurzum: einfach zuschlagen |
Das bisher beste Netbook




